Meniskektomie
Bei irreparablen Meniskusrissen wird der geschädigte Anteil arthroskopisch entfernt. Ziel ist die Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit.
Wann wird der Meniskus teilreseziert?
- Degenerativer Riss ohne Heilungschance
- Riss im schlecht durchbluteten Bereich (Weiß-Zone)
- Komplexer Riss mit mehreren Fragmenten
- Versagen der Naht
- Fortgeschrittene Arthrose mit Meniskusriss
Die Operation
Die Meniskektomie wird arthroskopisch durchgeführt. Über zwei kleine Hautschnitte wird der gerissene Meniskusanteil mit speziellen Instrumenten entfernt. Es wird nur so viel entfernt wie nötig, um die Funktion so gut wie möglich zu erhalten.

Dauer
Etwa 30–45 Minuten
Anästhesie
Spinal- oder Vollnarkose
Zugang
Arthroskopisch, minimal-invasiv
Aufenthalt
Ambulant oder 1 Nacht stationär
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Rehabilitation
Nach einer Teilresektion wird die Belastung nach Beschwerden und Funktion gesteigert. Der Operationsbefund und der persönliche Nachbehandlungsplan bleiben maßgeblich.
Frühe Mobilisation
Belastung nach ärztlicher Vorgabe; Gehhilfen für ein sicheres, möglichst hinkfreies Gangbild
Beweglichkeit
Schwellung beruhigen und Streckung sowie Beugung schrittweise zurückgewinnen
Kraftaufbau
Kraft und Beinkontrolle angeleitet steigern; Radfahren erst bei ausreichender Beweglichkeit
Sport
Schrittweise Rückkehr bei reizarmem Knie, ausreichender Kraft und funktioneller Kontrolle
Langzeitaspekte
Die Teilresektion des Meniskus entlastet zwar die akuten Beschwerden, erhöht aber langfristig das Arthrose-Risiko, da der Knorpelpolster vermindert ist. Bei jungen Patienten mit reparablem Riss wird daher immer die Naht bevorzugt.
Eine regelmäßige Muskelstärkung und gelenkschonende Sportarten helfen, den Verschleiß zu verlangsamen.