CPAK-Messungen

CPAK ist ein Schema, das Beinachse und Neigung der Gelenklinie beschreibt. Die Messung kann bei der Planung einer Knieprothese berücksichtigt werden.

Was ist CPAK?

CPAK ordnet die Form des Knies anhand von Messungen auf einer belasteten Beinachsenaufnahme ein. Diese Einordnung liefert zusätzliche Informationen für die Planung, entscheidet aber nicht allein über Implantat oder Ausrichtung.

Schematische Darstellung: drei Beinachsen im Vergleich – O-Bein (Varus), neutrale Achse und X-Bein (Valgus) mit mechanischer Tragachse
Schematische Darstellung – Beinachsen im Vergleich: O-Bein (Varus, links), neutrale Achse (Mitte) und X-Bein (Valgus, rechts). Die Tragachse verläuft vom Hüftkopf zum Sprunggelenk – ihre Lage zum Kniezentrum bestimmt die Belastungsverteilung.

Was wird gemessen?

Zwei Winkel an Schienbein und Oberschenkel zeigen, wie die Beinachse verläuft und wie die Gelenklinie geneigt ist. Daraus entsteht einer von neun CPAK-Typen. Die Abkürzungen der Einzelwerte sind vor allem für die Operationsplanung relevant.

Wofür ist die Einordnung nützlich?

  • Beinachse und Gelenklinie strukturiert beschreiben
  • Auffällige Abweichungen in der Planung berücksichtigen
  • Verschiedene Ausrichtungskonzepte nachvollziehbar vergleichen

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Ob und wie die CPAK-Einordnung einbezogen wird, hängt vom gesamten Befund und vom geplanten Eingriff ab.

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