Nach Revisions-Knieprothese
Nach einem Prothesenwechsel unterscheiden sich Belastung und Rehabilitationsdauer deutlich. Maßgeblich sind der Operationsbefund, die Stabilität und der persönliche Heilungsverlauf.
Besonderheiten
- Belastung kann je nach Knochenaufbau und Implantatfixierung begrenzt sein
- Wundheilung und Infektionszeichen werden engmaschig kontrolliert
- Gehhilfen können länger erforderlich sein
- Beweglichkeit wird innerhalb der operativen Vorgaben aufgebaut
- Physiotherapie wird an Ausgangsfunktion und Verlauf angepasst
Funktionelle Phasen
Ein allgemeiner Wochenplan passt hier nicht. Die Freigaben des Operationsteams haben Vorrang.
Schutz und sichere Mobilisation
- Mit Gehhilfen innerhalb der erlaubten Belastung gehen
- Wundkontrolle und Schmerztherapie
- Streckung, Beugung und Muskelaktivierung nach Vorgabe beginnen
- Thromboseprophylaxe und verordnete Medikamente einhalten
Beweglichkeit und Gangbild
- Belastung nur nach Freigabe steigern
- Beweglichkeit ohne erzwungenes Beugen erweitern
- Gehhilfen für ein sicheres, möglichst hinkfreies Gangbild nutzen
Kraft und Alltag
- Kraft und Gleichgewicht mit angepasstem Widerstand aufbauen
- Gehhilfen bei ausreichender Kontrolle schrittweise reduzieren
- Alltagsaktivitäten entsprechend der Belastbarkeit erweitern
Langfristiger Aufbau
- Ausdauer und Gehstrecke schrittweise steigern
- Individuelle Ziele für Arbeit, Alltag und Freizeit verfolgen
- Verlauf und Funktion bei den Kontrolluntersuchungen prüfen
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